Ich mach mal den Pofalla.

25 comments

  1. Ich nutze am liebsten den Editor vom Midnight Commander… bin damit wohl sowas wie ein Exot bei dieser Diskussion….

  2. Welcher Editorenstreit? Vi und Emacs waren doch nie wirklich als Editoren gedacht, sondern als Proofs-of-Concept für die Idee, simple Funktionalitäten hinter zutiefst kranken Konzepten (Modalität mit ständiger Umschalterei zwischen Editieren und Im-Text-bewegen vs. eine unbekannte Anzahl von Textbuffern, die irgendwie irgendwelchen Fenstern, Funktionen oder sonstwas oder auch gar nichts zugeordnet sind; Steuerung über kryptische Dreitastenkürzel ohne erkennbares Konzept bei der Zuordnung der Modifikatortasten zu Funktionsmodifikationen vs. Steuerung per elisp-Kurzgeschichte ohne erkennbares Konzept bei der Zuordnung der [zudem wild umbenannten und völlig anders als im Rest der Welt notierten] Modifikatortasten zu Funktionsmodifikationen usw. usf. …) zu verbergen. Für sowas hab’ ich keine Zeit, ich muss was fertigbringen.

    Oder kürzer: Geh mir fort mit dem Ramsch!

  3. Viel wichtiger: WO ist der Ableismus? Bei dem Wort krieg ich ja schon [*******], aber … ich finde ihn einfach nicht. Das finde ich verstörend, denn wenn er da wäre könnte er sich ja hinter mir verstecken. Oder unter meinem Stuhl. Oder unter dem Bett. Und mich anfallInnen und Ableieren wenn ich ni_cht damit rechnexs!

  4. Da bleib ich doch lieber bei SublimeText3 oder aufm Terminal kann ich mir gerade noch mit NANO behelfen…
    Diese Editoren haben doch alle diese typischen “OpenSource-GPL-Krankheiten”: Möglichst jedes Feature einbauen, aber von UI und UX keine Ahnung haben…

  5. Naja,
    die Editoren waren früher für das Arbeiten mit der Shell geschrieben. Und sollten es ein wenig erleichtern. GUIs und ähnliches gab es da eigentlich (noch) nicht.

    Heute sieht das ganz anders aus und man kann prima drüber bashen. Ganz besonders, wenn man sie selbst nicht nutzt. Wenn man sie nutzt, wird man irgendwann seinen Favoriten gefunden haben – und gut ist.

    Aber die Funktion doctor kannte ich auch noch nicht. Geil. Und ich benutz joe.

  6. Der Vi hat nur zwei Funktionsmodi: im einen piepst er und macht nix und im anderen macht er Text kaputt.

    Der Emacs ist halt aus einer Zeit, als die Leute sich noch Shortcuts merken konnten; heute wird selbst die allerallersimpelste Aktion mit der Maus gemacht (was mich regelmäßig auf Defcon 2 gehen lässt).

    • ed/edlin ist was für Verwöhnte. Wozu gibt es echo?

      Wobei man vi(m) eigentlich auf jeder Installation findet, nano, pico, joe, emacs nicht.
      Wenn der aber auch fehlt, und keine Chance zur Nachinstallation da ist, wird es dann langsam eng, und man muss wirklich echoen…

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