IPv4 – der Umwelt zuliebe!

43 comments

  1. Ich bin ja gänzlich unbeleckt in Naturwissenschaften und Technik (alles, was einen Stecker hat läuft mit Voodoo), aber ich hätte einen Mixer jetzt unter „elektrische Geräte“ verortet und nicht unter „elektronisches Gedöns“.

    • Dat war mal!
      Wie soll man denn sonst bloggen dass man grad Pfannkuchen anrührt? Und woher sollen die neuen Firmware updates kommen?
      Nee,nee das macht schon alles Sinn mit der Mixer Wlan Anbindung!

    • Kühlschrank ist auch ein elektrisches Gerät.
      Aber eins der Geräte, die (mit zusätzlicher Elektronik) ans Netz soll.

    • Ohne Internetanschluss zur MIXR, der Internetcommunity der Nahrungsmittelzerkleinerer, bei der man in Echtzeit seine neuesten Mixerfahrungen veröffentlichen kann?

      *pling*
      Nadini zerkleinert gerade Haselnüsse
      *pling*
      Jojo ist Fruchmixmaster seines Viertels
      *pling*
      Ups, das war der Hamster

  2. das sind 2^96 mal so viele Adressen wie bisher!
    bei 7E23 Adressen pro Quadratmeter Erdoberfläche und 3W pro Adresse kommen wir auf 2*10^24 W/m², was bei 5E14m² Erdoberfläche ca. 0.3-fache der Energie eines normalen Quasars bedeutet.
    Bei dieser Menge Strom (und da ist noch nicht drin dass wir wohl hauptsächlich an Land leben und der Strom auch beim Erzeugen schon aufgrund geringem Wirkungsgrades mehr Wärme produziert) könnte es etwas warm werden…

  3. Wir koennten ja einen Kontinent komplett fuer Atomkraftwerke nehmen. Reicht das flächenmäßig? Dann koennte man das Antarktis-Problem gleich mit loesen.

    Einzig die Frage steht, wenn die Betondichte am Suedpol zu hoch wird, ob dann die Erde ins Trudeln kommt … oder wir in die Tiefen des Weltalls gezogen werden. Mann weiß ja nie. Natur ist unberechenbar :(

    • nein, das reicht nicht… auch wäre jeglicher Kernbrennstoff in Sekunden verbraucht. Mindestens müssten wir mit Kernfusion arbeiten, dafür muss das bei den Energiemengen auch nicht mehr unbedingt kalte Fusion sein, die Abwärme ist eh katastrophal genug.

  4. Na ich glaube wir haben einfach nicht genug Platz, wir müssen überall Hochregale hinstellen, damit wir die Geräte überhaupt noch ordentlich stapeln können :-D.

  5. Wurde berücksichtigt, dass nicht jeder Mixer dieser Welt auch gleichzeitig an ist??

    Genauso könnte man sich fragen, ob man es in Europa spüren würde, wenn in China alle x Milliarden Chinesen ZEITGLEICH von einem Stuhl auf den Boden springen würden! :D

  6. Den Kern des Comics finde ich wirklich wichtig. Ist es wirklich nötig, immer und überall im Internet zu sein, muss inzwischen eine 500W-Maschine rennen, nur um einen Text zu lesen. Ich stelle mir immer die Frage nach der Energiebilanz, wenn ich Firmen-”SPAM” bekomme, unter dem steht: schonen sie die Umwelt, drucken Sie diese Mail nicht aus. Ich würde da gerne Antworten: Schont ihr doch die Umwelt und schickt diese Mail nicht, aber meine eigene Mail würde ja auch wieder einen riesigen Haufen wertvoller Ressourcen verschwenden. Ich lögg mich jetzt aus ;)

    • Ich höre schlimmerweise viel öfter “ist es nötig ständig online zu sein?” als dass die Leute einfach mal die durch das Netz entstandenen Möglichkeiten und Werkzeuge nutzen anstatt über den Sinn und Unsinn zu diskutieren.

      Nutz es oder nutz es nicht. Ganz einfach. Wenn jemand Spaß daran hat seinen Toaster ans Internet anzuschließen, warum zum Teufel sollte er das nicht tun?!

    • darum geht es nicht vordergründig denke ich, eher um die frage warum die sonne ausgerechnet am tage scheint, wo es doch da eh schon hell ist.

    • Die Leistungssteigerung kann ich so nicht bestätigen.
      Mein erster 386er hatte noch ein Monster-180W-Netzteil, und der Monitor allein zog schon 120W (260W bei weißem Bild).
      Inzwischen sitze ich fast nur noch am Laptop, der im Vollbetrieb 14W (!) braucht und die allermeiste Zeit sogar lüfterlos läuft.
      Und alles andere im Umfeld ist eigentlich auch nur stromsparender geworden. Außer vielleicht die Wasserkocher.

  7. Die Frage ist doch eher: Wo sollen die ganzen Kernkraftwerke noch hin, wenn hier 2^128 Stabmixer rumliegen?

  8. Pingback: IP V4 – der Umwelt zuliebe: | Die wunderbare Welt von Isotopp

  9. @Jojo Ich glaub ihr könnt den Prostestmarsch absagen umd die Transparente wegpacken. Nur weil man theoretisch 2^128 Geräte adressieren können, heisst das ja nicht, dass das auch jemand macht. Obwohl ….?! (hüstel)

    Also ich fänd so eine Nachttischlampe mit IP-Adresse ja praktisch. Die könnte mein Smartphone dann nämlich ausschalten, wenn der Beschleunigungssensor in dem Ding registriert, das der Benutzer es gerade aufgrund akut hereinbrechender Müdigkeit wieder einmal aus dem Bett hat fallen lassen. Und Strom sparen würde das auch.

  10. Naja, wenn dann der IPv4-Raum zu klein wird, seid ihr dann aber die Ersten, die ihren Internetzugang verlieren -.-

  11. Die Rechnung ist fehlerhaft, da ja auch heute schon Mixer, Zahnbürsten etc. existieren und mit der heutigen Stromproduktion auskommen. Wenn nun also ein Mixer (oder was immer) durch einen mit Internet ersetzt wird, ändert sich (fast) nichts bzgl. des Strombedarfs. Oder anders ausgedrückt: Zusätzliche Fähigkeiten == neue Geräte != zusätzliche Geräte!

    • Nunja, ich bin mir sehr sicher, daß dies dem Autor schon klar ist. 100 neue Parkplätze führen ja auch nicht automatisch zu 100 mehr Autos….

  12. Wenn es bald mehr mögliche IP-Adressen gibt, heißt das auch, dass mehr Leute mit der Intelligenz eines Stabmixers die Möglichkeit bekommen, ihre Weisheiten auf einer eigenen Website zu verbreiten…?

  13. LAAAAME.. Milchmädchenrechnung..

    wenn man alle Geräte, die sowieso schon exstieren, einfach durch adressierbare Äquivalenzen ersetzte (oder einfach adressierbar mache) bräuchte man keine neuen Kraftwerke.. Und ein mehrbedarf entstünde nur durch wachsende Population oder weiterentwicklung des HDI in Schwellenländern. bis dahin werden alle bisherigen ressourcen effekztiver genutzt..

    • Mitnichten. Selbst wenn die heutige Geräteanzahl gleich bleibt, brauch man zumindest mehr DNS Server, die all diese Geräteadressen verwalten und hat somit garantiert schonmal mehr Geräte als vorher.

      • Nein. Ich arbeite im embedded Bereich. Dort haben in den seltensten Fällen die Geräte Namen, die per DNS aufgelöst werden können/müssen. Warum auch, sie sind ja anhand ihrer IP deutlich unterscheidbar, und drauf rumsurfen will ja keiner. Es werden also keine zusätzlichen DNS Server benötigt. Und selbst wenn man das wollte, ließe sich sowas locker auf dem (auch heute schon vorhandenen) lokalen Router erledigen. Schließlich will ja niemand mit seinem Mixer per Internet kommunizieren, oder etwa doch?

      • Der Datenstrom wäre überschaubar.. man bräuchte ein paar Server vielleicht, die die Geräte über einen Token-Ring kommunizieren lassen.

  14. Ich erinnere daran daß Melmac explodiert ist weil alle Föns gleichzeitig angestellt wurden. Ob da auch etwas ähnliches wie IPv6 im Spiel war?

    meinjanur

  15. Kann ich so einen “IPv6 – Nein danke” Aufkleber für mein Laptop haben? :)
    Das akzeptiert nämlich auch nur IPv4 Verbindungen, da mir ein Dualbetrieb noch nicht sinnvoll erscheint…

    …böse Stimmen behaupten, ich hätte bloß die Privacy Extensions nicht konfiguriert bekommen…aber wer glaubt schon Gerüchten…

    Auf jeden Fall ein Spitzencomic ;)

  16. @beetlebum: ch find deine comics total geil! kannst du nich mal n kurztrickfilm bringen?! das wäre sooo genial!! vorallem mit nandini! XD

    mfg.
    ich würde sogar spenden!!!

  17. Ich will gar nicht wissen, wieviele Quadratmeter Wind- und Solarparks für 1,5GW nötig sind, grade der Umwelt zuliebe.

  18. Es heißt ja immer, mit IPv6 kann jedes Sandkorn auf der Erde eine IP-Adresse bekommen.
    Dann gibt es also bald internetfähige Strände und Wüsten?

  19. Unwahrscheinlich.

    Weder existieren so viele Menschen, noch werden Menschen mehr als einen Mixer gleichzeitig in betrieb nehmen noch besitzen.
    Und ich nehme an, dass man aus Platzgründen und seiner Geldbeutel zuliebe einen Rührstab aussteckt wenn man ihn nicht benutzt.

    Auch bezweifle ich, dass sich Rührstäbe mit IPv6 verkaufen lassen. Der Markt für sowas ist denk ich einfach nicht vorhanden.

    Anders sieht es mit Kühlschränken aus. Mit Öfen die einen daran erinnern das das Essen fertig ist. Oder das das Essen am verbrennen ist.

    Aber dazu brauchen sie keine eigene externe IP, es reicht wenn sie vom DHZP eine interne zugewiesen bekommen…

    IPv6 hat nur deshalb einen so großen Adressbereich, dass es praktisch nicht möglich ist diesen zu erschöpfen.

    Auf der anderen Hand, könnte jedes Handy dadurch als eigener Server fungieren. Und sich mit anderen Handys zu einen riesigen Freien Internet zusammenschließen. IPv4 könnte Telefonnummern ersetzen. Telefonie könnte sich ganz auf das Internet verlagern.

  20. Dienstag noch im blog und heute bedient sich sogar der Bildschirmarbeiter bei Jojo für sein picdump. Ich war hinreichend überrascht.

  21. Trotz allem: Durch viele Faktoren wird es einen höheren Strombedarf geben. Alleine die Überbevölkerung und die Klimaerwärmung führen in Zukunft zu noch mehr Klimaanlagen, die dann wieder mehr Strom benötigen…

  22. Pingback: Link-Ecke #64 | campino2k

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