James Nachtwey in Jena

Keiner hat wohl so viele Krisengebiete besucht und fotografiert wie James Nachtwey. Nun gibt es eine Ausstellung einiger seiner Bilder im Stadtmuseum “Göhre” in Jena. Ich war heute mit einigen anderen Mitgliedern des hiesigen Studentenfotoclubs dort, und bin schwer begeistert. Neben 58 Fotografien aus den verschiedensten Krisenregionen der letzten 20 Jahre gab es ausserdem den oscar-nomminierten Film “warphotographer” von Christian Frey zu sehen. Hier werden einige der berühmtesten Dokumentarfotografen interviewt, und versucht ihre Motivation und Bewältigung des Erlebten zu beschreiben. Inbesonders in Zusammenhang mit den Bildern ist eine interessante Ausstellung zu sehen, welche nicht nur einfach unheimlich geniale gute Dokumentarfotos zeigt, sondern vielmehr auf Menschen in Krisenzeiten vor und hinter der Kamera eingeht. Die Austellung ist noch bis zum 21. Mai zu sehen.

“I have been a witness, and these pictures are my testimony. The events I have recorded should not be forgotten and must not be repeated”

4 comments

  1. schade dass es das nicht online gibt, manche deiner blogleser habens bissi weiter nach jena^^

  2. abgesehen von dem ernsten thema, frage ich mich trotzdem: hast du mit dem neuen layout des blogs auch deinen stil geändert/verlassen? zitat aus deinem bloginfo: “…war meine Idee, einen persönlichen Blog (also ähnlich einem Tagebuch) in Form von gezeichneten Einträgen zu realisieren.”

  3. @ Janus… nutze doch mal den Link , da gibt es ne Menge Bilder, die auch in der Ausstellung zu sehen waren und noch viel mehr.

    @ Kief… dieselbe Diskussion hatte ich mit Jojo auch… er will sich öffentsichtlich nicht mehr von der bloggenden Masse, wie z.B. meiner einer, abheben, sondern mit fatalen Wortwitz begeistern. Ich mach mir auch Sorgen, hoffe aber, dass es bei dem täglichen gemalten Eintrag bleibt und nur ab und zu Text und Bild (in Form von Foto) im Blog erscheinen.

  4. @janus

    Wobei sich ein Besuch sicher auch über größere Entfernung lohnen würde – die Beklemmung die die Masse der Bilde rin der Ausstellung vermittelt ist sicher nicht durch eine Online-Sammlung zu ersetzen …

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