Grimme Online Award … Pöh!

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Wer braucht schon Grimme Online Awards, Pulitzerpreise, Nobelpreise oder sonstige Möchtegernanerkennungen wenn man es, wie ich, auf den Olymp des Qualitätsjournalismus geschafft hat. Mir ist die allergrößte Ehre zuteil geworden in dem furchtbar extrem exklusiven Editorial von Jens in Jenas meist gelesener Hochschulzeitung “Akrützel” aufzutauchen. Normalerweise tauchen dort nur Norbert (Qualitätsmanagement), Jens (zuständig für Witze, die niemand versteht) und der jeweils amtierende Chefredakteur (Louisa) auf – und nun auch einmalig ICH. Damit habe ich alles geschafft, was man nur im Leben schaffen kann. Ich danke allen, die mich kennen… Danke!

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Da geht die 2te Premiere völlig unter. Zum ersten Mal schmückte ein von mir gezeichntes Cover ein buntes Akrützel. Dazu muss man sagen, dass jeweils nur das erste und letzte Akrützel eines Studienjahres bunt ist. Unterschrieben dürfte es vielleicht irgendwann Seltenheitswert haben. Ich habe mir gleich mal 50 gehortet.

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Killerspiele für Sekretärinnen

shooterDie Spieleindustrie findet stets neue Zielgruppen. Gestern habe ich einen Shooter gefunden, der anscheinend speziell für Sekretärinnen konzipiert ist. Zumindest schafft man es nur in die hohen Levels, wenn man perfekt Maschinenschreiben im 10-Finger-System kann. Hier klicken.

Spam im Reallifebriefkasten

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Spam per Mail nervt, aber man kriegt ihn ja dank gut trainierten Spamfilter kaum mehr mit. Spam per Telefon nervt auch, sogar noch mehr, weil man sich ihm nicht direkt entziehen kann. Nicht nervenden Spam findet man im Briefkasten. Finde ich zumindest. Ich gehöre zu der kleinen Bevölkerungsgruppe, die keinen “Wer hier Werbung und kostenlose Zeitschriften einwirft, wird bis aufs letzte Hemd verklagt”-Aufkleber am Briefkasten kleben haben. Ich lese sie sogar gerne. Am liebsten mag ich übrigens diese Kaffeefahrtenflyer und Broschüren über das Ende der Welt. Informationszettel über den unsozialen Preisunterschied von Brot in einigen Randbezirken Jenas, die wohl von irgendeiner Bürgerinitiative stammen, sind auch sehr witzig. Heute erst habe ich das Angebot bekommen, mir in der örtlichen “Hausgemeinde am Jenzig” ein kostenloses Exemplar vom “Neuen Testament” zu holen, denn “BIBEL-Leser wissen mehr” (Ist das nicht ein BILD Spiegel-Werbespruch?). Ich brauch zwar keins, schließlich bin ich mindestens Agnostiker, außerdem habe ich schon eins – aber nett ist es doch trotzdem.
Seitdem ich blogge, bekomme ich außerdem vermehrt InfoWerbematerial irgendwelcher Web2.0 “Unternehmen”. Nicht ganz so witzig, aber mit Buttons, Aufklebern und manchmal einer netten persönlich beschrifteten Postkarte, deren Handschrift auf einen genervten Praktikanten schließen lässt. Dass sich jemand die Mühe macht, mich direkt mit Namen anzusprechen und dann auch noch über einen Euro an Portogebühren zahlt, finde ich wirklich reizend. Und wenn ihr es irgendwann mal schafft, auch hübsche Buttons zu machen, erwähne ich euch vielleicht sogar hier im Blog. Bis dahin!